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04.09.2026   News
Wirkungsmessung jenseits von Reichweite
Wenn bis zu 60 % des Traffics von Bots kommt, was misst „Reichweite" dann noch? Und erreichen wir unsere Stakeholder überhaupt verlässlich? Fragen, denen das Impulspapier „Simulated Communication" – mit sieben Thesen zur Zukunft der Erfolgsmessung nachspürt.
Eine Expertengruppe des Arbeitskreis Kommunikationssteuerung von DPRG und AG CommTech haben die Köpfe zusammengesteckt ein neues Impulspapier erarbeitet.

Was ist der Kerngedanke?

Simulated Communication ist kein reines Bot-Problem, sondern das Symptom eines tieferliegenden Befunds. Die Antwort ist nicht, Reichweiten- und Engagement-Kennzahlen abzuwerten – sondern die Messung die Wirkungstreppe hinaufzuverlagern: von Präsenz über Einstellung bis Verhalten, mit Vertrauen als Leitgröße und dem echten Dialog als Ziel.

Fünf von den sieben Thesen lauten:


  • Reichweite ehrlich machen, nicht abschaffen – „bereinigte Reichweite" als eigener KPI
  • Primärdaten werden zum methodischen Kern – Einstellung misst man im Kopf der Zielgruppe, nicht im Feed
  • In der Journey denken – Conversion schlägt die Plattform
  • „Gute" und „böse" Bots trennen – LLM-Crawler (GEO/GAIO) werden zur eigenen Sichtbarkeitsgröße
  • Vom Sender-Empfänger-Modell zum echten Dialog

 
Die Empfehlung:
 
Fragmentierte Öffentlichkeiten und KI-getriebene Simulation verändern die Spielregeln der Messung. Wer Wirkung belegen will, muss wissen, welche Zahlen noch tragen – und welche nur noch Rauschen sind.
 
Das vollständige Impulspapier kann kostenlos auf der DPRG-Website bestellt werden. 

Hinweis: Als Grundlage für das Papier diente: „Communication Management Radar – Simulated Communication" (Wloka / Zerfaß, PR Report 2/2026).
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