Gesellschaftliche Akzeptanz ist kein „Nice-to-have“ – sie ist investitionsrelevant. Doch wie misst man, ob Kommunikation wirklich wirkt? Das neue Thesenpapier des DPRG-Arbeitskreises Akzeptanzkommunikation liefert klare Antworten.
Hiermit stellen wir die Thesen vor:
These 1: Akzeptanzkommunikation ist eine Managementaufgabe – sie muss systematisch geplant, gesteuert und gemessen werden.
These 2: Erfolgsmessung folgt der Wirkungslogik des DPRG/ICV-Modells (Input → Output → Outcome → Outflow).
These 3: Akzeptanz entsteht durch gehaltene Versprechen – Messung muss an Stakeholder-Erwartungen anknüpfen.
These 4: Beteiligungsformate müssen über Wirkung, nicht Symbolikgemessen werden.
These 5: Legitimation entsteht durch „Participation Reporting“ – Transparenz über den Umgang mit Einwendungen ist zentral.
Wir greifen in die Werkzeugbox und geben praktische Tools an die Hand:
- Stakeholder-Engagement-Monitoring: Matrix für Erwartungen, KPIs und Methode
- KPI-Katalog – Modular einsetzbar für Input, Output, Outcome und Outflow.
- Mixed-Methods-Ansatz – Kombination aus quantitativen und qualitativen Messungen.
Wir stellen fest: Akzeptanzkommunikation ist wichtig! Weil:
- Reputationsschäden, Verzögerungen, Kostensteigerungen – Akzeptanzdefizite schlagen sich in harten Kennzahlen nieder.
- Investoren, Banken und Behörden fragen explizit nach Stakeholder-Management und Beteiligungsnachweisen.
- Erfolgsmessung ist kein Selbstzweck – sie sichert die Licence to Operate und beschleunigt Projekte.
Vielen Dank an die Mitglieder des AK Akzeptanzkommunikation für die Aufbereitung.
Hinweis: Das Thesenpapier steht zur kostenlosen Bestellung
auf der DPRG-Website bereit.