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„Lohnt sich Landtag?“
Interessenvertretung in zunehmend fragmentierten und radikalisierten Landtagen ist das Thema eines Werkstattgesprächs am 3. September.
Der Expertenkreis Public Affairs stellt zu den Landtagswahlen in Ostdeutschland und Berlin sein viertes Policy Paper vor, Thema „Lohnt sich Landtag?“. Der Deutsche Rat für Public Relations (DRPR) wird, angeregt durch die Arbeit des Expertenkreises, die Aktualisierung seiner Richtlinie zur Kontaktpflege im Politischen Raum im Hinblick auf die möglichen politischen Veränderungen und veränderten Arbeitsanforderungen für Public Relations-Verantwortliche vorstellen.
 
Unser Gast aus der Praxis der Landespolitik ist Jana Linneweber, Referentin für Politik und Stakeholdermanagement bei der Bundesgesellschaft für Endlagerung mbH, in Sachsen-Anhalt.  
 
Die deutsche Parteienlandschaft ist zersplittert, ihre Ränder sind radikalisiert. Das gilt zwar für West- wie Ostdeutschland, im Osten aber - so der Historiker Iko-Sascha Kowalczuk - erreicht die politische Radikalisierung bereits die Mitte der Gesellschaft. Von Kiel bis Dresden haben die Volksparteien an Bindekraft verloren; sechs oder sieben Parteien im Landtag sind zur Normalität geworden, und damit wird jede Koalitionsverhandlung zur Zitterpartie.
 
Im September 2026 stehen drei Landtagswahlen in ostdeutschen Bundesländern und in Berlin an. Zum ersten Mal in der Nachkriegsgeschichte hat eine gesichert rechtsextreme Partei die Möglichkeit, in Sachsen-Anhalt den Ministerpräsidenten zu stellen. In Berlin wiederum schickt sich die Linke an, ihr herausragendes Wahlergebnis von 2019 zu übertreffen und in Berlin stärkste Partei zu werden.
 
PR- und Public-Affairs-Verantwortliche, aber auch Entscheider in Verbänden und Unternehmen, im öffentlichen Sektor oder in Agenturen stehen schon länger vor der Frage: Wie gelingt Interessenvertretung in einer schwierigen, politisch zersplitterten Landschaft? Erreiche ich die Landespolitik und die öffentliche Meinung noch mit meinen Themen?

Der Expertenkreis Public Affairs hat dafür verschiedene Aspekte von Public Affairs auf Landesebene angeschaut und sein viertes Policy Paper mit dem Titel  „Lohnt sich Landtag?“ erarbeitet, bei dem acht Thesen im Mittelpunkt stehen.  
 
Mit: Jana Linneweber (BGE), Isabella Pfaff, Leiterin des Expertenkreises Public Affairs sowie den Autorinnen und Autoren Claudia Fasse, Olaf Kaltenborn, Stephan Becker-Sonnenschein und Anne Dreyer, Ratsmitglied im DRPR. 
 
Termin: 03. September 2026 um 12:00 Uhr 

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Arbeitskreis

Expertenkreis Public Affairs (EPA)

Der Expertenkreis Public Affairs ist ein Think Tank, der sich als Vermittler von Wissen und Ideen für alle Stakeholder im Bereich der politischen Interessenvertretung versteht. Die Mitglieder des Think Tank verpflichten sich zu Transparenz, Integrität und Verantwortungsbewusstsein in der Kommunikation und Handlung. 
 
Die bis hinein in die Medienberichterstattung und die Haltung von Entscheiderinnen und Entscheidern in Politik und Organisationen zu beobachtende skeptische Haltung zu „Lobbying“ hat viele Ursachen. Durch die Schaffung eines Forums für den Austausch von Ideen und Informationen sowie die Unterstützung beim Aufbau themenorientierter Netzwerke will der Think Tank dazu beitragen, das Negativ-Image der politischen Interessenvertretung aufzubrechen und die professionelle berufliche Handlungskompetenz im Bereich der Public Affairs zu fördern.
 
Kontakt: public.affairs(at)dprg.de

Ansprechpartner:innen

Isabella Pfaff
mfm-menschen für medien, Berlin
Leiterin des Lenkungskreises

Tel.:

Dr. Olaf Kaltenborn
ETH-Foundation, Frankfurt


Tel.:

Claudia Fasse
Stellv. Leiterin des Lenkungskreises Fasse+Bieger Strategische Kommunikation, Berlin


Tel.: