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21.04.2026   News
Transformation gestalten und meistern
Transformation ist kein Schlagwort mehr. Strukturen, Rollen und Erwartungen an professionelle Kommunikation ändern sich. Doch wie gestaltet man diesen Wandel so, dass er wirklich gelingt? Beim PR-Tag der DPRG am 27./28. Mai 2026 erhalten Sie Antworten.

Andrea Montua, Leiterin des DPRG-Arbeitskreises Interne Kommunikation, Change, New Work gewährt im Kurzinterview einen Einblick in ihre Session zum Thema Transformation mit dem Titel „Wir brauchen mehr Performance! Aber was tun, wenn keiner mitzieht?“.


 


Warum stehen derzeit bei vielen Organi­sationen Veränderungen auf der Tagesord­nung?

Organisationen operieren in einem Um­feld aus immensen technologischen Sprün­gen, wachsender Komplexität sowie zuneh­mendem (Leistungs-)Druck - sie müssen sich deshalb stark auf ihre Wirtschaftlich­keit konzentrieren. Veränderung wird so zum Pflichtprogramm und an vielen Stellen ist sie sogar schon der Normalzustand.

Wie reagieren die Mitarbeitenden denn auf Veränderungsprozesse?

Unterschiedlich. Natürlich gibt es die Mitarbeitenden, die Veränderungen mögen, gern strategisch mitentwickeln und auch viel Energie in neue Themen und Ausrich­tungen geben.


Ein Großteil der Menschen erlebt derzeit jedoch eine Überlagerung von Initiativen, Zielkonflikten sowie unklaren Informationen und Prioritäten. Das erzeugt Ermüdung, die sogenannte Change Fatigue, und führt zu Misstrauen statt zu Energie. Typisch ist dann ein Rückzug in operative Routinen, weil Rich­tung und Relevanz der Veränderung nicht ausreichend vermittelt werden. Neue inspi­rierende und kreative Ideen und auch das so sehr gewünschte (Eigen-) Engagement bleiben dabei oft auf der Strecke.
 
Dein Vortrag beim PR-Tag greift auf, wie man dem Phänomen Change Fatigue be­gegnen sollte und was es braucht, die Mit­arbeitenden wieder zu motivieren. Kannst Du den Lösungsweg kurz umreißen?


Eine wirksame Antwort auf Change Fa­tigue beginnt mit Klarheit, weil Menschen nur folgen, wenn sie Richtung und Erwartungen verstehen. Sie braucht Fokus, um die Überlast aus zu vielen Initiativen zu redu­zieren, und Bedeutung, damit Veränderung wieder Sinn statt Stress erzeugt. Entschei­dend sind zudem psychologische Sicher­heit, damit Zweifel offen adressiert werden können, und echte Entlastung, damit Verän­derung nicht als Dauerzustand, sondern als gestaltbarer Prozess erlebt wird.
 
Das vollständige Interview können Sie im DPRG-Journal, Heft 2/2026, beiliegend in der Zeitschrift PR-Report lesen.
 
Weitere spannende Impulse und Vorträge zum Thema Transformation erwarten Sie beim PR-Tag 2026: Speaker | PR-Tag - Top-Referenten der Kommunikationsbranche
 
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