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News / Exzellente Kommunikation würdigen
Prof. Dr. Olaf Hoffjann ist seit 2023/24 Vorsitzender der Jury beim Deutschen PR-Preis
Exzellente Kommunikation würdigen
In Kürze endet die Einreichungsfrist. Jurychef Olaf Hoffjann über Neuerungen und bleibende Prinzipien beim Deutschen PR-Preis – und warum sich das Mitmachen mehr denn je lohnt.
Er gilt als Streiter für Vielfalt und Meinungsfreiheit in der Gesellschaft, für offenen Dialog und einen respektvollen Umgang mit unterschiedlichen Meinungen. In seiner zweiten Saison als Juryvorsitzender beim Deutschen PR-Preis der DPRG stellt Olaf Hoffjann, Professor für Organisationskommunikation und Öffentlichkeitsarbeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg, den traditionsreichsten Wettbewerb der Branche unter den Leitgedanken „Resonanz“.

Warum sollten Unternehmen und Agenturen ihre Kampagnen beim Deutschen PR-Preis einreichen?
 
Es ist der wichtigste Wettbewerb in der Branche. Die Kommunikationsprofis der sehr divers aufgestellten Jury arbeiten daran, dieses Profil weiter zu schärfen. Das mehrstufige Bewertungsverfahren, das mein Vorgänger Peter Szyszka über viele Jahre verfeinert hat, ist außerordentlich gründlich und fair. Wir lassen uns nicht blenden von „Stunts“, sondern würdigen exzellente Kommunikationspraktiken von Unternehmen, Organisationen und ihren Agenturen. Wer sich hier durchsetzt, kann wirklich stolz auf seine Arbeit und sein Team sein.

Und wer es auf die Shortlist schafft, hat schon „Bronze“?
 
Wir haben die Vergabe der Auszeichnungen für 2025 neu strukturiert: Bronze, Silber, Gold und Platin. Über allem steht der Leitgedanke „Resonanz“: Kampagnen oder Einzelprojekte, die mit innovativen Lösungen eine herausragende Resonanz erzielt haben oder erfolgreich mit Resonanz umgegangen sind. Bronze entspricht der bisherigen Nominierung oder Shortlist. Silber bekommt die beste Einreichung einer Kategorie.
 
Gold gewinnen kategorienübergreifend die insgesamt besten Wettbewerbsbeiträge des Jahres. Die herausragendste Einreichung des Jahres kann mit dem Deutschen PR-Preis in Platin gewürdigt werden. In den kommenden Jahren sollen diese Wertungen in ein Ranking der beteiligten Agenturen einfließen.

Wie passen denn Bling-Bling-Kampagnen, in denen YouTuberinnen für Sonnenbrillen werben, zum Ansatz gesellschaftlicher Resonanz?
 
Sehr gut. Eine gute Kampagne ist ja eben nicht nur „Bling-Bling“, egal, in welchem Umfeld und in welcher Aufmachung sie sich entfaltet. „Resonanz“ ist nicht an „Hochkultur“ gebunden. Sondern an die Wirkung bewusst gestalteter Kommunikation. Output und Outcome vor dem Hintergrund definierter Ziele von Kommunikation waren beim Deutschen PR-Preis schon immer zentral.

Welche Kriterien werden noch angelegt?
 
Da ändert sich nichts: Aufgabenstellung, strategischer Ansatz und kreative Leitidee, Umsetzung, Effektivität und Effizienz sowie Qualität des Gesamtkonzeptes. Diese Kriterien werden im Rahmen des gründlichen Bewertungsverfahrens gleich gewichtet. Übrigens schätzen es Einreichende, die es nicht ins Finale schaffen, sehr, dass unser Orga-Team seit einigen Jahren auf Nachfrage eine informelle Einschätzung im Nachgang anbietet, woran es gelegen haben könnte. Auch darin unterscheiden wir uns von vielen anderen Wettbewerben.

Klingt trotzdem, als sei der Aufwand für eine erfolgversprechende Einreichung hoch.
 
Überhaupt nicht. Schon den vergangenen Jahren haben wir viele Neu- und Ersteinreichende gesehen, darunter viel so genannten Mittelstand, NGO oder beispielsweise Kliniken. Denn der PR-Preis will allen, die ihre Aufgabe professionell verstehen und erfolgreich umsetzen, Sichtbarkeit geben, ob „groß“ oder „klein“. Die Jury erwartet wie in den Vorjahren eine klare, selbst gestaltete Story als PDF, ein paar Basisangaben und, soweit vorhanden, illustrierendes Material.

Haben Sie eine Lieblingskategorie oder eine, von der Sie sich in dieser Saison besonders viel erhoffen?
 
Alle 26 Kategorien sind wichtig, wir haben jede auf den Prüfstand gestellt, abgewogen und bei Bedarf verfeinert. „Gesellschaftlicher Zusammenhalt“, unsere sehr gut angenommene Sonderkategorie aus dem Vorjahr, wurde als dauerhafte Kategorie beibehalten – und die Sonderkategorie für 2025 heißt „Künstliche Intelligenz“.

Alle Informationen zum Deutschen PR-Preis, zu den Kategorien, zur Jury und zu den Teilnahmebedingungen gibt es auf https://pr-preis.de/. Einreichungen sind möglich bis zum 11. bzw. 25. Oktober (Late Deadline). DPRG-Mitglieder reichen vergünstigt ein. Die Preisverleihung ist am 21. Mai 2025 in Stuttgart.
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