DPRG – Eins noch...
Mirjam Berle über das Vorangehen und Vorausgehen und das erste und letzte Wort.
Vom Vorangehen und Vorausgehen
Wer fängt an? Schweigen. Du fängst an, weil du am besten aussiehst. Echt jetzt? Inwiefern ist Aussehen ein Kriterium, voranzugehen? Ist auch egal. Ich fang an. Irgendwer muss es tun.
Am Anfang ist das Wort ... und das erste Wort bedeutet immer Mut. Vorangehen braucht Mut, Überzeugung und eine Idee vom Ziel - ohne Ablenkung, ohne den Blick aufs Wesentliche zu verlieren.
Das erste Wort oder das letzte Wort
Das erste Wort macht Eindruck, – das letzte Wort bleibt hängen,... für welches entscheidest du dich?
Das erste Wort ist wie aus dem Windschatten treten. Es gibt dir die Freiheit, deinem Rhythmus zu folgen, anstatt anderen hinterherzugehen. Vielleicht schlägt dir Gegenwind ungemütlich ins Gesicht. Vielleicht bringt er dich auch ins Wanken, – aber es ist deine Chance, Haltung zu zeigen und weiterzugehen.
Was ist die Moral der Geschichte? Egal, ob du dich für das erste oder das letzte Wort entscheidest. Hauptsache, du stehst zu deinem Wort, – damit zeigst du auch eine Flagge deiner Überzeugungen. Deine Worte bleiben keine leeren Lautfolgen, sondern sind der Anfang eines Dialogs, der Wellen von Gedanken in Bewegung setzt. Also, warum nicht den ersten Schritt gehen und den ersten Impuls setzen?
Bei Fragen, Anregungen und Wünschen zu dieser Glosse wenden Sie sich bitte direkt an die Autorin unter:
kontakt@mirjam-berle.de