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Warum es manchmal gut ist, den Begriff „Diversity Management“ zu vermeiden
Andreas Gailus gibt am 19. Januar praxisnahe Impulse zur betrieblichen Kommunikation zum Thema Diversity Management und moderiert einen Austausch über Ziele und Taktiken einer Diversity-Kommunikation.
Der Begriff „Diversity Management“ scheint in aller Munde zu sein. Zugleich ist der Begriff nicht randscharf geklärt, unterliegt vielen Strömungen und lässt in den Köpfen die unterschiedlichsten Assoziationen aufkommen. Worum geht es eigentlich? Besser gefragt, was macht Diversity Management eigentlich und worauf möchte es hinaus?
 
Angesichts einer gesellschaftlichen Kommunikation von „Diversity“ mit steigenden Intensitäten ist oftmals eine klare, manchmal aufklarende Unternehmenskommunikation nach innen gefragt. Erst recht, wenn „Maßnahmen eines Diversity Managements“ in Unternehmen gestartet werden sollen.
 
Bei dem Vortrag des Referenten Andreas Gailus, gailus.ORG & Partner, werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ein Zugang hergestellt werden kann, auch wenn es zunächst noch gar nicht um den Titel „Diversity Management“ geht. Geht es beispielsweise um den Abbau von Rassismus im eigenen Betrieb, oder um die Steigerung von Kreativität in multikulturellen Teams?
 
Maßnahmen eines Diversity-Managements zielen oftmals auf die Gesundheit von Mitarbeiter*innen ab, wenn es zum Beispiel um die gelungene soziale Integration neuer ausländischer Kollegen*innen geht. Oder sie zielen auf die Unternehmensgesundheit ab, wenn es um die gelungene Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Führungspostionen geht, und damit Fluktuation senkt.
 
Ziel des Online-Vortrags ist es, praxisnahe Impulse über betriebliche Kommunikation zum Thema Diversity Management zu geben und einen Austausch über eigene Ziele und Taktiken einer Diversity-Kommunikation zu moderieren.
 
Inhalte des Vortrages:
 
  • Zum Titelbegriff „Diversity Management“, kurze Historie und der Umgang in der Praxis mit dem Feld DE&I (Diversity, Equity, Inclusion)
  • Ein Blick in die Zukunft dieses Kommunikationslabels – DE&I wird zu DE&B?
  • Was steckt hinter der Überschrift Diversity-Management aus Unternehmenssicht? – Was sind konkrete Strukturen, Prozesse, Maßnahmen, Portfolios?
  • Wird die Unternehmenskommunikation selbst zur Maßnahme in DE&I?
  • Ein Blick auf Trends & Awards – kritischer Austausch mit den Teilnehmer*innen
  • Ein Blick auf Beispiele wie POC, LGBTIQ, Gender – Muss ein Unternehmen hierzu kommunizieren, oder geht auch ein Stillhalten? – kritischer Austausch

 
Wann: Donnerstag, 19. Januar 2022, 18:00 bis 20:00 Uhr
Wo: MS-Teams
Veranstalter ist der DPRG Arbeitskreis Gesundheitskommunikation
 
Informationen zum Referenten
 
Andreas Gailus, 44, nach Start-up Gründung in Münster NRW wechselte er in die GKV, erlernte das BGM von der Pike auf im Prozessberater-Team der TK Hamburg. Zahlreiche Projekte zum BGM-Systemaufbau in größeren deutschen Unternehmen. Ausbildungen zur Prozessberatung und systemischen Organisationsentwicklung bei Consensa und dem isb Wiesloch. Gründung von gailus.ORG in 2012. Ebenfalls seit 2012 Unternehmens-Projekte zum Diversity-Management, sowie Entwicklungen von Diversity-Management Tools wie z.B. Handbücher, Online-Guides und Ähnliches in Kooperation mit Hochschuleinrichtungen.
 
Mit 10 festen und 17 freien MitarbeiterInnen ist gailus.ORG in bundesweiten betrieblichen Projekten tätig, sowohl bei Anliegen der Krankenstandssenkung, als auch bei Anliegen von interkulturellen Belegschaften und Betriebskultur-Bedarfen.
 
Hier gehts zur Anmeldung.
 

Arbeitskreis

Gesundheitskommunikation

Der Arbeitskreis Gesundheitskommunikation untersucht die Besonderheiten der Public Relations im Rahmen der professionellen Kommunikation im Gesundheitswesen. Unser Ziel ist es, daraus Fachwissen für den Verband zu generieren. Nicht zuletzt geht es darum, die sich schnell wandelnden Anforderungen an die Gesundheitskommunikation zu antizipieren und die auf diesem Gebiet tätigen Mitglieder bei ihrem beruflichen Erfolg zu unterstützen. Der Arbeitskreis trifft sich online oder an zentralen Orten. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen stehen Kurzvorträge externer Referenten zur Gesundheitskommunikation, die Diskussion von Best Practices sowie das Netzwerken.


Mit der "Plattform barrierefreie Kommunikation" hat der Arbeitskreis ein Forum geschaffen um professionelle Kommunikator*innen für barrierefreie Kommunikation und Inklusion zu sensibilisieren.  


 
Kontakt: gesundheitskommunikation(at)dprg.de

Ansprechpartner

Zora Hocke-Bolte
Researcher


Tel.: