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14.03.2022   Digitale Kommunikation
So funktionieren erfolgreiche Influencer Relations auf LinkedIn
Über 170 Teilnehmende gab es beim Auftakt der Reihe „B2B-Influencer“ des Arbeitskreises Digitale Kommunikation. Steffen Wist, Communications Manager bei LinkedIn, teilte zahlreiche Hacks und Insights.
„People you know, talking about things you care about“: Mit diesem Versprechen hat LinkedIn inzwischen rund 17 Millionen Nutzer*innen in der DACH-Region angelockt. Entsprechend gefragt war der Auftakt unserer Reihe „B2B-Influencer – same, same but different“. Zum Thema „Erfolgreiche Influencer Relations auf LinkedIn“ hatte der Arbeitskreis Digitale Kommunikation der DPRG als Experten Steffen Wist, Communications Manager bei LinkedIn, eingeladen.
 
LinkedIn hat sich längst eine zentrale Rolle in der Arbeitswelt sowie in der professionellen Kommunikation erobert. Unternehmen möchten im Business-Netzwerk potenzielle Mitarbeitende ansprechen, ihre Reputation stärken, sich zu Themen positionieren oder neue Kund*innen gewinnen. Nutzer*innen schätzen vor allem die Vernetzung innerhalb ihrer Branche, den fachlichen Austausch und steigende Karrierechancen.
 
Steffen Wist hat zahlreiche Hacks und Insights geteilt, mit denen Unternehmen und Nutzer*innen die vielfältigen Potenziale der Plattform nutzen können. Hier sind die zentralen Take-Aways:
 
Was ist wichtig für das eigene Profil?
  • Starkes Foto, saubere URL, Themen und Hashtags: „Man sollte sein Profil als Landingpage verstehen“, denn Nutzer*innen müssen wissen, was sie dort erwartet
  • Profileinstellung entsprechend den eigenen Zielen vornehmen: Vernetzen- vs. Folgen-Button
  • Eigenen Sound/Tonalität entwickeln
  • Mit Follower*innen interagieren und authentisch sein! „Authentisch sein ist absolut entscheidend; früher oder später fällt es auf, wenn jemand nur eine Rolle spielt.“
    -> „Man kann nicht nicht Personal Branding betreiben“

 
Wie baue ich mein Netzwerk auf?
  • Gleich und gleich gesellt sich gern: Soziale Homophilie bringt Menschen mit ähnlichen Interessen zusammen.
  • Superconnectors positionieren sich als Thought Leader zu ihren Themen – in deren Followerschaft finden Akteur*innen mit ähnlichen Schwerpunkten spannende Kontakte.
  • Von wegen „Weak Ties“: Auch User*innen mit geringerer Followeranzahl spielen eine entscheidende Rolle im fachlichen Austausch.

 
Was motiviert Mitarbeitende dazu, auf LinkedIn aktiv zu sein?
  • Vorhandene Potenziale nutzen: Eine gewisse Social-Media-Affinität und Interesse am fachlichen Austausch sind Voraussetzungen für den Erfolg.
  • Der Hunger kommt beim Essen: Positives Feedback ermutigt, LinkedIn auch über die ersten Schritte hinaus zu nutzen – das gilt für die Belegschaft genauso wie für CEOs.
  • Passende Themen und Formate: Inhalte und Stil müssen zu den Urheber*innen passen.


Wie findet man relevante Themen auf LinkedIn?
  • Beispielsweise über LinkedIn News:
    -> Sammlung kuratierter Beiträge von LinkedIn-User*innen
    -> Theoretisch kann hier jede/-r erscheinen: Der Anspruch ist, dass man mit interessanten Themen für Austausch sorgt.


Was funktioniert auf LinkedIn?
  • Substanz vor Glanz: Die Relevanz des Contents ist entscheidender als ein bestimmtes Bildformat, die Anzahl der Hashtags oder festgelegte Postingzeiten.
  • Nischenthemen sind ausdrücklich erwünscht.
  • Authentizität ist unverzichtbar, egal ob im Personal Branding, für die CEO-Kommunikation oder bei Corporate Influencer*innen.
  • Fachlicher Mehrwert ist zentral, Authentizität ein wichtiger Erfolgsfaktor.


Wie spielen Menschen und Marken auf LinkedIn zusammen?
  • Old but Gold: Menschen reagieren eher auf Menschen als auf Logos.
  • Unternehmensauftritte und Accounts von Mitarbeitenden sollten strategisch ineinandergreifen, etwa indem Corporate Influencer*innen Firmennews aus ihrer persönlichen Perspektive einordnen oder kommentieren.
  • Mitarbeitende sind ein, wenn nicht der zentrale Bestandteil der Arbeitgebermarke auf LinkedIn.


Arbeitgeberpositionierung
  • Millennials und Gen Z haben höhere Erwartungen an Arbeitgeber, was Social Media Kommunikation angeht:
    -> erwarten, dass CEOs aktiv sind und Einblicke geben
    -> achten auf das Image von Arbeitgebern in sozialen Netzwerken
  • „Humor wirkt! Darauf, den sozialen Aspekt in der Business-Kommunikation einzubinden, sollten man nicht verzichten.“


Geschäftsmodell und Mitgliedschaften
  • LinkedIn finanziert sich v.a. über Recruiting- und Werbefunktion für Unternehmen.
  • Für die Ziele der Nutzer*innen, seien es Reichweite oder Kontakte, ist eine kostenpflichtige Premiummitgliedschaft nicht erforderlich.
  • Die Notwendigkeit eines Premium-Accounts hängt unter anderem an der Berufsgruppe oder an persönlichen Nutzungspräferenzen.

 
Neugierig geworden? Weitere Tipps rund um LinkedIn: „Der LinkedIn-Ratgeber für Führungskräfte“ (PDF, zu finden in der Mediathek der App DPRG.mobil) und Social Selling Index.
 
Die Reihe „B2B-Influencer – same, same but different“ des Arbeitskreises Digitale Kommunikation der DPRG wird in den kommenden Monaten fortgesetzt.
 
Ann-Charlott Stegbauer und Michael Grupe
Branchenpartner
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„Die DPRG Neuland-Tour – Stationen und Aufzeichnungen

Dies sind die Abenteuer einer Gruppe mutiger Kommunikatorinnen und Kommunikatoren, die mit ihrem Raumschiff DPRG unterwegs sind, um neue digitale Welten zu erforschen, neue Kommunikationsformen und Netzwerke. Gefühlte Lichtjahre von der Zeit vor Corona entfernt, dringt das Team in Neuländer vor, die nur wenige zuvor gesehen haben. Auf der interaktiven Karte können alle Stationen nachverfolgt und die Aufzeichnungen angesehen werden.“

Arbeitskreis

Digitale Kommunikation

Kaum ein Thema beschäftigt die Kommunikationsbranche derzeit stärker als die durch die Digitalisierung ausgelösten Veränderungen. Dabei ist die Branche auf zwei Arten betroffen: So soll die Kommunikation einerseits zum Gelingen von Transformationsprojekten in Unternehmen beitragen. Andererseits unterliegt sie selbst einem fundamentalen Wandel.
 
Mit dem Arbeitskreis Digitale Transformation lädt die DPRG Kommunikations-Experten*innen zum offenen Dialog ein. Vorstellungen oder Diskussionen aktueller Themen zur Digitalisierung schaffen einen Mehrwert für die Teilnehmer*innen. Es werden Technologien und Trends behandelt, die nahe am Arbeitsalltag der Mitglieder sind.
 
Kontakt: digitalekommunikation@dprg.de

Ansprechpartner

Sascha Stoltenow
SCRIPT Corporate+Public Communication

Frankfurt
Tel.: +49 69 719138928