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News / Geglückter Generationenwechsel in NRW
Udo Seidel, Karl-Martin Obermeier, Marie Therese Junkers und Regine Hellwig-Raub (v.l.n.r)
30.08.2020   Nordrhein-Westfalen
Geglückter Generationenwechsel in NRW
Der Generationenwechsel fand, wie die meisten Veranstaltungen dieser Tage, online statt. Udo Seidel, Landesgruppen-Vorsitzender, Regine Hellwig-Raub sowie Marie Therese Junkers und Professor Karl-Martin Obermeier, langjährige Mitglieder im Vorstand der Landesgruppe NRW, haben ihre Ämter in einer Online-Mitgliederversammlung an eine neue Generation übergeben.
Sie alle haben über viele Jahre die Arbeit der größten Landesgruppe und des Verbandes geprägt. Marie-Therese Junkers ist seit 1986 Mitglied der DPRG, Udo Seidel seit 1988, Regine Hellwig Raub seit 1991 und Professor Karl-Martin Obermeier seit 2003. Udo Seidel war mehr als 20 Jahre im Vorstand der DPRG NRW, davon zwölf Jahre als Vorsitzender.
Eine lange Zeit, während der sich der Verband massiv verändert hatte. Hier einige Meilensteine mit klarem NRW-Bezug: Seit ihrer Gründung war die DPRG fest im Rheinland verwurzelt, genauer gesagt: in Bonn. Dies änderte sich erst 2006. Die DPRG-Mitgliederversammlung beschloss, den Sitz des Verbandes nach Berlin zu verlegen. Anfang 2007 startete die Geschäftsstelle in der neuen Bundeshauptstadt.
Es folgten Jahre des Mitgliederschwunds und finanzieller Engpässe. Das Jahr 2014 leitete den entscheidenden Schritt zum Turnaround ein, rheinische Impulse führen die DPRG auf die Erfolgsspur zurück. Schon im folgenden Jahr, im Jahr 2015, gab es ein deutliches Zeichen der Veränderung. Das DPRG Zukunftsforum in Gelsenkirchen war ein absolutes Novum für den Verband: Eine Veranstaltung im neuartigen Format, in der die Anspache per „Du“ Pflicht war und Krawatten eindeutig gegen den Dresscode verstießen.
Nachdem Teilnehmer, Referenten und Organisatoren das erste DPRG-Zukunftsforum überschwänglich gelobt hatten, lag es nahe, es noch einmal zu versuchen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil die Westfälische Hochschule und Professor Karl-Martin Obermeier mit seinen rund 40 Studentinnen und Studenten eine wichtige organisatorische Säule darstellten. Das zweite Zukunftsforum fand vom 9. bis 10. Juni 2016 erstmals als BarCamp statt. Die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen war auch am 22. und 23. Juni 2017 zum dritten Mal Austragungsort des Zukunftsforums, bevor dieses nach Hamburg umsiedelte.
Udo Seidel, Regine Hellwig-Raub, Marie Therese Junkers und Professor Karl-Martin Obermeier spielten in der Erfolgsgeschichte des Verbandes tragende Rollen. Udo Seidel ist Partner bei muehlhausmoers corporate communications mit Sitz in Köln. Seit den 90er Jahren ist er Sprecher der DPRG Regionalgruppe KölnBonn, seit 2000 stellvertretender Vorsitzender im DPRG Landesvorstand NRW und ebenfalls seit 2000 Mitglied des Hauptausschusses. Seit 2008 bis heute ist er Vorsitzender der DPRG Landesgruppe NRW.
Regine Hellwig-Raub ist Inhaberin der gleichnamigen Agentur in Bochum. Seit 1994 ist sie stellvertretende Sprecherin der Regionalgruppe Ruhr plus Westfalen. Von 2000 bis 2017 war sie stellvertretende Vorsitzende der Landesgruppe NRW, seitdem ist sie Beisitzerin im NRW Landesvorstand. Seit 2002 ist Hellwig-Raub Mitglied des Hauptausschusses. 2006 verlieh ihr der Verband die DPRG-Nadel in Gold für besondere Verdienste um den Berufsverband.
Marie Therese Junkers war bis 2015 geschäftsführende Gesellschafterin der Agentur „Doppelkopf Kommunikationsstrategien“ und arbeitet seitdem als Trainerin für Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist seit den 90er Jahren Mitglied im Landesvorstand und Mitglied des Hauptausschusses. Junkers setzt sich vor allem für die Professionalisierung der Ausbildung und für den offenen Zugang zum Beruf ein. Sie war lange Jahre Mitglied der Ausbildungskommission.
Karl-Martin Obermeier war bis zum Frühjahr 2020 Professor am Institut für Journalismus und Public Relations an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen. Von 2008 bis 2017 war er stellvertretender Vorsitzender der Landesgruppe NRW und in dieser Zeit auch Mitglied des Hauptausschusses. Seit 2017 ist er Beisitzer im Vorstand. Obermeier engagiert sich in besonderem Maße für die Ausbildung. In den Jahren 2015, 2016 und 2017 war er Mitorganisator und „Gastgeber“ des „DPRG Zukunftsforums“ der Deutschen Public Relations Gesellschaft. Die von ihm gegründete DPRG-Studierendengruppe trug maßgeblich zum Erfolg des Zukunftsforums bei.
Die DPRG bedankt sich bei den ehemaligen Vorstandsmitgliedern für die hochmotivierte, kreative und erfolgreiche Arbeit. Diese mündete in eine Vielzahl an Veranstaltungen, die Impulse in die Branche gebracht und den Verband im besten Sinne nach außen vertreten haben. Der Verband hofft, dass die ehemaligen Vorstandsmitglieder auch weiterhin der Landesgruppe treu bleiben und deren Arbeit unterstützen.
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Mit mehr als 400 Mitgliedern stellt Nordrhein-Westfalen die meisten DPRG-Mitglieder eines einzelnen Bundeslandes. Ebenso vielgestaltig wie die Regionen ist auch das Spektrum der PR in diesem Land, das von Großunternehmen der klassischen Industrien bis zu spezialisierten Start-ups, Verbänden und Kommunikationsberatern reicht. Im Schnitt erhalten unsere Mitglieder in NRW damit alle sechs Wochen eine Einladung: Unternehmensbesuche, Talk-Runden, Blicke in die Organisation und Strukturen der PR-Verantwortlichen von Verbänden oder Institutionen. Im Vordergrund steht für uns der fachliche und persönliche Austausch: Das Voneinander-Lernen und Netzwerken hilft auch Mitgliedern, die keinen großen Stab an Experten hinter sich haben, stets fachlich „up to date“ zu sein.

Kontakt: nrw@dprg.de

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