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14.08.2020   News
Was das Virus mit unserem Business macht - Ergebnis der DPRG Blitzumfrage
Die Corona-Krise hinterlässt tiefe Spuren in der Kommunikationsbranche. Von einer Entspannung der wirtschaftlichen Situation kann für selbstständige PR-Beraterinnen und -Berater oder Agenturen, wenn überhaupt, nur sehr vorsichtig die Rede sein. Dennoch hat der Lockdown nicht alle gleichermaßen hart getroffen. Einige konnten sogar Kunden und Aufträge gewinnen, während etlichen das Geschäft ganz oder teilweise wegbrach.
In einer Blitzumfrage haben wir einen Teil unserer Mitglieder – Selbstständige, Agenturunternehmerinnen und -unternehmer sowie Berufsstarter – gefragt, welche Auswirkungen die Krise in den vergangenen Monaten auf ihre wirtschaftliche Lage hatte und wie sich dadurch ihre Zukunftsplanungen und Erwartungen verändern.
96 Mitglieder haben sich beteiligt. Im März, zu Beginn der Pandemie und der Beschränkungen des öffentlichen Lebens, fragten wir zum ersten Mal nach den Auswirkungen der Krise.
Damals gaben knapp ein Viertel der Teilnehmerinnen und Teilnehmer an, Aufträge verloren zu haben. Dieser Wert hat sich dramatisch verschlechtert. Im Juli gaben 52 Mitglieder (54,2 %) an, dass Corona zu Umsatz- und Auftragsverlusten geführt habe. Für sechs Befragte (6,3 %) ging der Auftragsverlust mit dem Verlust von Kunden einher. Immerhin: Ein Drittel (31 Mitglieder/32,3 %) ist bislang ohne nennenswerte Verluste durch die Krise gekommen; sieben verzeichneten sogar Auftragsgewinne.
Deutliche Veränderungen wird Corona in der beruflichen und fachlichen Ausrichtung vieler Beraterinnen und Berater nach sich ziehen. Während elf Teilnehmer (11,6 %) sogar generell berufliche Veränderungen planen oder nicht ausschließen, beabsichtigen 38 DPRG-Mitglieder (40 %), ihre Beratungsangebote zu verändern. Knapp die Hälfte der Befragten sieht hingegen keine Notwendigkeit, sich als Reaktion auf die Krise neu aufzustellen.
Wir wollten auch erfahren, wie sich die massive Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage, die viele Unternehmen und Agenturen im ersten Halbjahr 2020 meldeten, auf die Bewertung der beruflichen und wirtschaftlichen Aussichten in der zweiten Jahreshälfte auswirkt. Hier signalisieren die Antworten eine gewisse Stabilisierung der Bewertung: Im Mittel sehen die Teilnehmer weder Anzeichen für eine Verschlechterung noch für deutliche Verbesserungen. Die Lage, so viel lässt sich daraus ableiten, bleibt angespannt und unsicher.
 
(Dieser Beitrag stammt aus dem Mitgliedermagazin DPRG Journal 04/2020, das in der aktuellen Ausgabe des PR Report erschienen ist.)
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