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27.05.2020   Mitgliederversammlung
Die Mitgliederversammlung 2020 kommt ins Homeoffice
Stimmkarten heben, Blau für „Ja“, Rot für „Nein“ oder „Enthaltung“ – das alles zählt zum gewohnten Procedere einer typischen DPRG Mitgliederversammlung. Auf dieses vertraute Verfahren müssen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in diesem Jahr verzichten. Denn die Mitgliederversammlung 2020 findet am 18. Juni online statt. Wie das funktioniert, erfahren Sie hier.
Berichte und Anträge diskutieren, ohne anwesend sein und abstimmen ohne Mandatsprüfer und Stimmkarten? Nicht zuletzt vereinsrechtlich waren Online-Mitgliederversammlungen bis dato noch absolutes Neuland.
 
Dann kamen Corona und das „Gesetz zur Abmilderung der Folgen der COVID-19-Pandemie im Zivil-, Insolvenz- und Strafverfahrensrecht“, mit dem die Bundesregierung unter anderem auch den Weg für elektronische Abstimmungen in Mitgliederversammlungen frei machte.
 
Für die Teilnahme an der 63. DPRG Mitgliederversammlung müssen die Mitglieder nicht anreisen. Die Versammlung kommt am 18. Juni 2020 um 10 Uhr online zu ihnen. Termingleich mit dem Zukunftsforum, das auch ins Internet umgezogen ist. 
 
Wie die Mitgliederversammlung abläuft
 
Alles, was Mitglieder für die Teilnahme brauchen, ist ein PC, Tablet oder Smartphone. Und natürlich ein Internetanschluss. Erstmals ermöglicht der Verband so auch den Mitgliedern eine aktive Teilnahme, die bisher aus den verschiedensten Gründen nicht die weite Reise antreten konnten.
 
Berichte und Diskussionen
 
Zu jeder Mitgliederversammlung gehören Berichte, Anträge und Diskussionen. Dies wird auch bei der Onlineversammlung so sein. Nur eben per Computer oder Telefon. Die Mitglieder des Vorstandes werden live Rechenschaft ablegen und die Kandidatinnen und Kandidaten stellen sich vor. Anträge, die fristgerecht eingereicht wurden, werden diskutiert.
 
Abstimmungen
 
Die Abstimmungen finden in zwei Abschnitten digital statt. Der DPRG-Bundesvorstand hat sich in Abstimmung mit dem Hauptausschuss für die zertifizierte Online-Wahlsoftware der Firma Polyas aus Berlin entschieden. Dieses System kann man sich wie ein virtuelles Wahllokal vorstellen, an dessen Eingang sich jedes stimmberechtigte DPRG-Mitglied erst durch einen „Ausweis“, in diesem Fall die Mitgliedsnummer und Mailadresse, ausweisen muss. Diese Daten werden den Mitgliedern mit den Wahlunterlagen per E-Mail zugeschickt. Die eigentlichen Abstimmungen an der digitalen Wahlurne finden dann blockweise in zwei getrennten Wahlrunden statt. Nach einer festgelegten Dauer schließen die Wahlurnen und die Abstimmungsergebnisse werden von der Software ausgerechnet.
 
Warum gibt es keine Mandatsprüfungskommission und keine Stimmzähler?
 
Da jedes Mitglied sich durch einen persönlichen „Schlüssel“ im Onlinewahlsystem ausweist und mit dem Wählerverzeichnis abgeglichen wird, erübrigt sich die manuelle Mandatsprüfung. Abstimmungsergebnisse werden digital ausgewertet.
 
Anträge stellen
 
Anträge können selbstverständlich wie gewohnt gestellt werden. Sie müssen in Text- oder Schriftform vier Wochen vor dem festgesetzten Termin in der Geschäftsstelle vorliegen. Für Anträge zur Geschäftsordnung und Dringlichkeitsordnung gelten die Bestimmungen in der Geschäftsordnung der Mitgliederversammlung.
 
Kann ich meine Stimme weiterhin übertragen?
 
Ja. Wir empfehlen aber, sich zu den festgelegten Zeiten mobil in die Wahlkabine einzuloggen.
 
Wie sicher ist die Online-Wahl?
 
Die Wahlsoftware von Polyas trägt das Zertifikat für Online-Wahlen des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Sie ist die erste Wahlsoftware, die die Anforderungen des internationalen Schutzprofils nach Common Criteria erfüllt. Die Online-Wahlsoftware von Polyas wurde hinsichtlich der Funktionalität und Vertrauenswürdigkeit vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) evaluiert.
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