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News / Instagram für PR Profis – oder Feed-Strategie ist alles
Hannah Grempe
03.03.2020   Sachsen
Instagram für PR Profis – oder Feed-Strategie ist alles
Wie schafft Instagram einen Mehrwert für PR und Unternehmenskommunikation? Welche Formate stiften Sinn? Antworten gab es auf einem Workshop der DPRG Sachsen am 26. Februar in Dresden.
Eine Milliarde Menschen weltweit nutzen monatlich Instagram, davon 15 Millionen in Deutschland. 500 Millionen Nutzer sind täglich aktiv (1,2). 90 Prozent von ihnen folgen auch Unternehmen und Marken (2). Instagram ist daher heute ein wichtiger Kanal in der Markenkommunikation. Wie die Aktivität auf Instagram einen Mehrwert für PR und Unternehmenskommunikation schafft, welche Formate Sinn stiften und was Erfolg auf Instagram bedeutet – Antworten auf diese Fragen lieferte Hannah Grempe, Directorin Social Media bei fischerAppelt relations GmbH, beim DPRG-Workshop der Landesgruppe Sachsen am 26. Februar in Dresden.
 
Sie informierte die dreißig anwesenden Kommunikatorinnen und Kommunikatoren über aktuelle Entwicklungen der Plattform und stellte Best Cases beim Einsatz von Instagram in der Unternehmenskommunikation vor. Im zweiten Teil wurden die Teilnehmer selbst kreativ und entwickelten eigene Instagram-Strategien für verschiedene Fallbeispiele.
 
Hübsche Bilder allein machen noch keinen guten Instagram-Auftritt
 
Ob ästhetisch arrangiert, farblich abgestimmt oder thematisch orchestriert – auf die Strategie dahinter kommt es an, betont Referentin Hannah Grempe. Im Vordergrund jeder professionellen Instagram-Aktivität stehen daher zunächst die üblichen Fragen nach Zielen und Zielgruppen, relevanten KPIs, den eigenen Botschaften und dem Mehrwert für die Zielgruppe.
 
Zum einen müssten die einzelnen Posts und Stories für sich stehen können, zum anderen sollten sie auf die Wiedererkennbarkeit einzahlen, was ein ganzheitliches Feed-Konzept erfordert. Erfolgreiche Instagram-Profile verfügten über eine einheitliche Bildsprache, eine gute Mischung aus Bildern und Videos sowie verschiedenen Erzähl-Formaten, interaktiven Elementen und aktiver Nutzeransprache. Themenvielfalt ist gut, aber bitte mit Blick auf die Kommunikationsziele. Selbstverständlich sollte der Kanal regelmäßig bespielt werden – für den Anfang reichten da schon zwei Posts und eine Story wöchentlich, so die Social Media-Expertin. Die vor ein paar Jahren noch als authentisch geltenden wackligen Handkameravideos könne man heute jedoch nicht mehr bringen, meint Grempe. Die Zielgruppe der Digital Natives sei mittlerweile selbst so professionell, dass sie auch von Unternehmen eine hohe Content-Qualität erwarte.
 
Quellen:
1 https://de.statista.com/themen/2506/instagram/
2 https://business.instagram.com/
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