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News / Kommunikationsprofis setzen auf Videos und Virtual Reality
11.12.2019   Berlin/Brandenburg
Kommunikationsprofis setzen auf Videos und Virtual Reality
Wie schafft man es, die Medien und Öffentlichkeit für technische Themen zu begeistern? Wie kann ich komplizierte Datensätze anschaulich darstellen? Was sind die Do’s und Don’ts? Beim DPRG-Themenabend zur Kommunikation technischer Sachverhalte ging es um praktische Fragen wie diese.
130 Mitarbeiter arbeiten in der „Content Factory“ der Deutschen Telekom. So heißt der Corporate Newsroom des Telekommunikationsunternehmens. An den beiden Standorten in Bonn und Berlin arbeiten die Kommunikationsprofis daran, die Themen der Deutschen Telekom zielgruppengenau und durch Nutzung aller Kommunikationskanäle und Social Media voranzubringen.
 
„Wir setzen verstärkt auf den Einsatz von Videos, um unsere Inhalte zu erklären“, sagte Nicole Schmidt, Pressesprecherin bei der Deutschen Telekom. Ihre Kollegin Sandra Rohrbach ergänzt: „Unser erfolgreichstes Video wurde ganz einfach mit dem Smartphone produziert.“ Über eine Million Klicks hat das Video auf Youtube bereits erreicht. In dem kurzen Video wird eine neue Verlegemethode beim Glasfaser-Ausbau vorgestellt.
 
Die DPRG-Landesgruppe Berlin hatte Ende November zum Themenabend in die Hauptstadtrepräsentanz der Deutschen Telekom in Berlin-Mitte eingeladen. Moderiert wurde der Abend von der Journalistin Sandra Pabst. Rund 40 Mitglieder und Gäste verfolgten aufmerksam die spannende Diskussion. Wie schafft man es, die Medien und Öffentlichkeit für technische Themen zu begeistern? Wie kann ich komplizierte Datensätze anschaulich darstellen? Was sind die Do’s und Don’ts?
 
Auch Jakob Schieder-Hestermann von der Agentur CB.e. AG setzt auf den Einsatz von Videos und Experteninterviews, um technische Sachverhalte zu erklären, die nicht von sich aus verständlich sind. „Wenn niemand mit Deinem Thema etwas anfangen kann, rede erstmal über etwas anderes und setze es dann in einen relevanten Zusammenhang“, so Schieder-Hestermann. Der Einsatz von Virtual Reality hilft dabei. „Etwas durch eine Virtual Reality-Brille zu erleben, ist besser, als den Inhalt erklärt zu bekommen.“
 
Der Journalist Wolfgang Scheida bestärkte die anwesenden Kommunikationsprofis, auch bei technischen Sachverhalten in Geschichten zu denken. Eine gute Geschichte würden die Medien auch aufgreifen, so Scheida. 
 
Autorin: Sandra Pabst, Berlin
 
Foto: Sandra Rohrbach, Wolfgang Scheida, Sandra Pabst, Nicole Schmidt, Jakob Schieder-Hestermann (v.l.n.r.), © René du Vinage

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