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News / Al-Wazir im Streitgespräch mit René Rock
Foto:Paul Müller
15.05.2019   Public Affairs
Al-Wazir im Streitgespräch mit René Rock
Hessens Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir und FDP-Fraktionschef René Rock zu Gast beim Expertenkreis Public Affairs und dem HIHK
Über die aktuelle Lage der hessischen Wirtschaft lässt sich vortrefflich streiten. Das zeigten Tarek Al-Wazir und René Rock. Sie lieferten sich bei der Podiumsdiskussion der DPRG in Wiesbaden am 8. Mai einen munteren Schlagabtausch.
Zum 100-Tage-Jubiläum der hessischen Landesregierung hatte die Deutsche Public Relations Gesellschaft (DPRG) gemeinsam mit dem Hessischen Industrie- und Handelskammertag (HIHK) die beiden Landespolitiker eingeladen. Es ging um die besten Lösungen für das Land in den dem Wirtschaftsminister unterstellten Bereichen Wirtschaft, Infrastruktur, Wohnen sowie Digitales, dem ehemaligen Ressort Al-Wazirs. In einer munteren Debatte schenkte der Fraktionsvorsitzende der FDP Rock der aktuellen Landesregierung nichts.
René Rocks Vorwurf, die neue Digitalministerin Kristina Sinemus hätte zu wenige Möglichkeiten, wollte Tarek Al-Wazir nicht stehen lassen. Ein Fazit könne nach 100 Tagen noch gar nicht gezogen werden, man müsse Sinemus erst einmal ihre Struktur aufbauen lassen. Beim Thema Verkehr setzt Al-Wazir auf den Ausbau des ÖPNV, Rock dagegen wäre es lieber, wenn das Straßennetz ausgebaut werden würde. Einig wurden sich die beiden beim Thema Wohnen in einem Punkt: Der ländliche Raum müsse gestärkt werden.
Im Anschluss an das Podium der Politiker stellte sich der Expertenkreis Public Affairs der DPRG den Gästen in den Räumen der IHK vor. Patrick Herrmann zeigte die Bemühungen der Arbeitsgruppe für mehr Transparenz in den vergangenen drei Jahren, die in der Ankündigung eines Transparenzregisters durch die CDU einen vorläufigen Höhepunkt erreichten.
Nach den beiden Programmpunkten entspann sich unter den Gästen eine Diskussion, für welche Dialoggruppen ein Transparenzregister gelten solle. Auch wenn es an dem Abend keine abschließende Übereinkunft gab, zeigte sich dennoch, wie wichtig eine Diskussion über Transparenz ist. Und der Abend zeigte, dass der Expertenkreis diese Diskussion anstoßen und führen kann.


Autor: Patrick Herrmann, Student der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen, Fachrichtung Journalismus und PR


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Der Expertenkreis Public Affairs (EPA) der DPRG e.V. fördert den fachlichen Austausch und die Weiterentwicklung von Public-Affairs-Professionals. Auf der Basis anerkannter Methoden schafft die DPRG so Werkzeuge, die dazu beitragen, das Berufsbild Public Affairs in eine positive, moderne Richtung zu entwickeln. Der Expertenkreis Public Affairs fungiert dabei nicht zuletzt als Bindeglied zwischen Hochschulen, Universitäten und sonstigen Bildungseinrichtungen.
 
So wird sichergestellt, dass sich Public Affairs stets auf dem Stand der Forschung entwickelt. Aber auch, dass sich die professionelle Praxis gleichsam dort widerspiegelt. Der Expertenkreis strebt, unter anderem durch gemeinsame Sitzungen, einen regelmäßigen Austausch mit den relevanten Stakeholdern, Gremien und politischen Entscheidern an. Ganz wesentlich ist dabei für die Mitglieder der Austausch von Best Practices und die Pflege eines relevanten, persönlichen Netzwerks. Dem Expertenkreis Public Affairs (EPA) können DPRG-Mitglieder beitreten, die sich zu gemeinsamen Prinzipien wie Vertraulichkeit und Professionalität bekennen.
 
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