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Positionspapier Kommunikationscontrolling
Auf dem Weg zur Etablierung von Standards sind die Berufsverbände von Kommunikatoren und Controllern in Deutschland und Österreich einen weiteren Schritt gegangen. Praktiker und Wissenschaftler aus den Bereichen Controlling, PR, Werbung, Marketing, Sponsoring und Event-Management haben sich auf gemeinsame Prinzipien und Verfahrensweisen für das Controlling von Unternehmenskommunikation im weiteren Sinne verständigt.

Impuls-Report: Social Media steuern – Wertschöpfung durch Wertschätzung - Juni 2013
Welche Erfolgsfaktoren gibt es für den Einsatz von Social Media in Unternehmen? Welchen Wertschöpfungsbeitrag leisten die Kommunikationsaktivitäten, und welche Rolle hat die Unternehmenskommunikation? Diese und weitere Fragen rund um das Thema Management von Social Media hat der Arbeitskreis Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung mit rund 30 Kommunikationsfachleuten im Juni 2013 bei einem Besuch der Daimler AG diskutiert.

Impuls-Report: Kommunikationssteuerung weltweit – Planung, Umsetzung, Erfolgskontrolle - Sept, 2013
Wie kann Unternehmenskommunikation weltweit erfolgreich gesteuert werden? Wie wird eine globale Kommunikationsstrategie entwickelt, und wie ist weltweit die Konsistenz von Kommunikationsaktivitäten sicherzustellen?
Im Mittelpunkt des Treffens bei Siemens AG in Erlangen stand die globale Steuerung der Unternehmenskommunikation.

Impuls-Report: Unternehmenskommunikation als Business Partner - Mai 2014
Wie ist die Rolle der Unternehmenskommunikation als Business Partner des Managements zu verstehen? Was gehört zu ihren Funktionen, und wie
kann es der UK gelingen, ein guter geschäftlicher Partner zu sein? Über diese und weitere Fragen rund um Selbstverständnis und Standing der Kommunikationsfunktion in Unternehmen tauschten sich die Mitglieder des DPRG Arbeitskreises (AK) Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung am 20. Mai in Bonn aus.

Impuls-Report: Regionale Kommunikationssteuerung - Abstimmung als Daueraufgabe - Oktober 2014
Wie gelingt eine Balance zwischen regionaler und zentraler Kommunikationssteuerung? Was sind die Erfolgsfaktoren, und wie wird die Zielerreichung im Unternehmen gemessen? Diese und weitere Fragen diskutierten rund 20 Kommunikationsfachleute beim Treffen des DPRG Arbeitskreises Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung im Oktober 2014.

Impuls-Report: Integrierte Kommunikationssteuerung: Gemeinsam stärker sein - Mai 2015
Wie können Themen, Botschaften und Kanäle übergreifend gesteuert werden? Wie funktioniert dabei die Zusammenarbeit zwischen Marketing und Unternehmenskommunikation? Und wie kann der Erfolg von Kommunikationsaktivitäten global standardisiert gemessen werden?
Diese Fragen standen im Mittelpunkt beim Treffen des DPRG-Arbeitskreises Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung am 26. Mai in Frankfurt.

Impuls-Report: Digitale Transformation: Wege zur Veränderung - Dezember 2015
Was bedeutet die digitale Transformation für die Kommunikationsfunktion? Wie kann die Kommunikation im Unternehmen zum Treiber der Digitalisierung werden? Und wie lässt sich das Kommunikations-Controlling ins digitale Zeitalter übersetzen?
Um diese Fragen drehte sich das Treffen des DPRG-Arbeitskreises Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung am 1. Dezember bei Henkel in Düsseldorf.

Impuls-Report: Stakeholder: Unternehmenskommunikation als Beziehungsmanagement - Febr. 2016
Worin bestehen die Herausforderungen des Stakeholder-Managements? Wie wirkt sich die Zusammensetzung der Stakeholder auf die Kommunikation aus? Welche Anforderungen stellt das Stakeholder-Management an das Kommunikations-Controlling? Diese und andere Fragen wurden beim Treffen des DPRG-Arbeitskreises Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung am 11. Februar bei der Fraport AG in Frankfurt diskutiert.

Impuls-Report: Strategien der digitalen Kommunikation: Digitalisierung als Kulturwandel -Sept. 2016
Welche Rolle hat die Unternehmenskommunikation bei der digitalen Transformation? Welche Werte und Erfolgsfaktoren sind dabei wichtig? Welche Digitalstrategie verfolgt das Marketing? Diese Fragen standen beim AK-Meeting in Hamburg im Vordergrund und wurden sowohl aus der Perspektive der Unternehmenskommunikation als auch des Marketings betrachtet.

Ansprechpartner


Prof. Dr. Lothar Rolke

Dr. Jan Sass

Profil

Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung


Welchen Erfolgsbeitrag leistet Kommunikation? Wie ist der Dialog mit internen und externen Stakeholdern effektiv auf die Unternehmensziele hin auszurichten? Wie kann die Wirkung von Kommunikation verursachungsgerecht gemessen werden?

Die Suche nach Antworten auf diese Fragen und die Absicht, die Initiativen zur Einbindung der Unternehmenskommunikation in den Wertschöpfungsprozess zu bündeln, veranlasste die DPRG 2002 zur Gründung des Arbeitskreises „Wertschöpfung durch Kommunikation“. Damit verbunden war die Absicht, die Professionalisierung des Kommunikationsmanagements in Deutschland voranzutreiben.

Ein gemeinsames Symposium von DPRG und GPRA gab 2004 den Startschuss für die breite Diskussion des Themas Kommunikations-Controlling in Deutschland. 2005 erschien der Sammelband „Wertschöpfung durch Kommunikation“ (herausgegeben von Jörg Pfannenberg und Ansgar Zerfaß), der den damaligen Stand der Diskussion zusammenfasst. Das Buch ist 2010 in aktualisierter Fassung erschienen.

Anschließend konzentrierte der Arbeitskreis seine Aktivitäten auf die Herausarbeitung konkreter Ursache-Wirkungs-Beziehungen für die praktische Steuerung der Unternehmenskommunikation. Als Ergebnis entstanden bis Anfang 2007 die Experten-Papiere „Kennzahlen der Kommunikation" für die Bereiche interne Kommunikation, externe Kommunikation, Finanzkommunikation und Marketingkommunikation. Sie werden zusammen mit Fallstudien zu Methoden des Kommunikations-Controllings auf dem interaktiven Portal www.communicationcontrolling.de publiziert und zur Diskussion gestellt. 

Seitdem ist der Arbeitskreis seinem Ziel, einheitliche Standards für das Kommunikations-Controlling zu etablieren, einen weiteren Schritt näher gekommen. Das von der DPRG vorangetriebene Modell des Kommunikations-Controllings auf der Basis der Balanced Scorecard von Kaplan/Norton wird von mehr und mehr Organisationen realisiert, darunter sind Großkonzerne, aber auch mittelständische Unternehmen und gesellschaftliche
Institutionen.

In der Praxis zeigte sich, dass strategische und operative Steuerung die Kenntnis konkreter Wirkungszusammenhänge voraussetzt. Auf dem Weg zu einem Standard für Kommunikations-Controlling hat die DPRG daher 2009 gemeinsam mit dem Internationalen Controller Verein (ICV) die Wirkungsstufen der Kommunikation verabschiedet. Diesem Bezugsrahmen für die Verortung der unterschiedlichen kommunikativen Wirkungen im Wertschöpfungsprozess von Organisationen haben sich inzwischen weitere Kommunikationsverbände angeschlossen, darunter der Kommunikationsverband und der Public Relations Verband Austria (PRVA). Er ist im DPRG-Positionspapier Kommunikations-Controlling (2011) erläutert.

Mitglieder des Arbeitskreises Wertschöpfung waren auch beteiligt an der Entwicklung des Grundmodells Kommunikations-Controllings, womit der ICV 2010 den verbandlich organisierten Controllern eine Richtlinie für die strategische und operative Steuerung der Unternehmenskommunikation vorgegeben hat.

Die zentrale Aufgabe, die auf dem Weg zur Standardisierung des Kommunikations-Controllings noch zu bewältigen ist, besteht nun darin, Grundmodell, Mess- und Steuerungsinstrumente am komplexen und somit realitätsnahen Praxisbeispiel bis ins Detail zu konkretisieren und in der Praxis zu erproben, Gemeinsam mit dem ICV-Fachkreis lädt der DPRG-Arbeitskreis Wertschöpfung daher interessierte Organisationen aus Wirtschaft und Gesellschaft ein, sich in diese Erprobungsphase einzubringen.

Aktuelle Zielsetzungen des Arbeitskreises

  • Praktische Umsetzung des Grundmodells Kommunikations-Controlling fördern
  • Kennzahlen-Kataloge, Themendossiers und Fallbeispiele ergänzen
  • Methoden der Wirkungsmessung evaluieren und zertifizieren
  • Neue Methoden für neue Kommunikationsplattformen entwickeln (z.B. Web 2.0)
  • Prozesse in Planung, Steuerung und Berichterstattung systematisieren
  • Forschung zum Thema fördern, neue Ansätze screenen und diskutieren
  • Das in Deutschland Erreichte mit internationalen Entwicklungen koordinieren.

Aktivitäten

Der Arbeitskreis tagt drei Mal pro Jahr, um Projekte zu planen, Aufgaben zu verteilen, Ergebnisse zu diskutieren und Entscheidungen zu treffen. Die Internet-Plattform www.communicationscontrolling.de macht Expertenpapiere, Fallstudien und Themendossiers in deutscher und englischer Sprache zugänglich und lädt zur Diskussion ein. Die Mitglieder des Arbeitskreises vertreten dessen Interessen durch Teilnahme an Branchen- und Fachveranstaltungen sowie durch ihr Engagement in Forschung und Lehre. Aus dem Arbeitskreis entstand zuletzt die von Lothar Rolke und Jan Sass herausgegebene Publikation „Kommunikationssteuerung. Wie Unternehmenskommunikation in der digitalen Gesellschaft ihre Ziele erreicht“ (de Gruyter, 2016).

Aktuelle Schwerpunkte

  • Erarbeitung und Veröffentlichung weiterer Informationen zu praktischen Fragen und Antworten des Kommunikations-Controllings (Kennzahlen-Kataloge, Wirkungsmessung und Fallbeispiele)
  • Entwicklung von Qualitätskriterien für Prozesse des Kommunikationsmanagements
  • Internationaler Austausch zum Thema Kommunikations-Controlling

Mitglieder

Der Arbeitskreis hat derzeit rund 20 aktive Mitglieder und wird gemeinsam von Prof. Dr. Lothar Rolke (Hochschule Mainz) und Dr. Jan Sass (Lautenbach Sass) geleitet. Er schafft einen Raum für den interessenfreien Austausch zwischen Kommunikatoren und Controllern, Wissenschaft und Praxis und vernetzt Experten für Kommunikations-Controlling aus Beratung, Evaluation, Hochschulen und Unternehmen.

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Termine dieses Arbeitskreises

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