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Verbandskommunikation

Johannes Eber, Initiative Neue Soziale Markt-wirtschaft
Nicht nur auf Werbung allein, sondern auf die Inhalte kommt es an.

Anke Pätsch, Bundes-verband Deutscher Stiftungen
Durch Werbemaßnahmen kann der Start erleichtert werden.

11.09.2014

AK Verbandskommunikation

Mit Social Media werben

Über die Chancen und Risiken der Werbung im Social Web tauschten sich bei einer vergangenen Veranstaltung des Arbeitskreises Verbands-kommunikation knapp 20 Vertreter/innen aus Verbänden aus. Zum Auftakt des Diskussionsabends berichteten Johannes Eber (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und Anke Pätsch (Bundesverband Deutscher Stiftungen e. V.) von ihren Erfahrungen und Strategien zur erfolgreichen Nutzung verschiedener Social-Media-Kanäle.

Johannes Eber erklärte, dass Werbung in sozialen Netzwerken, wie Facebook und Youtube, die Möglichkeit bietet, zu relativ günstigen Preisen gezielt gewünschte Personengruppen mit eigenen Inhalten zu erreichen. "Aber Werbung ist kein Selbstzweck", betonte er. Vielmehr seien gute Botschaften und ansprechende Inhalte, die jeweils für die unterschiedlichen Kanäle adäquat aufbereitet werden, nötig. Außerdem müssten der erlangten Aufmerksamkeit  vertiefende Information folgen. Letzteres sei die größte Herausforderung: "Gute, also interessante wie verständliche, Inhalte sind meist nicht günstig, weil aufwändig – aufwändig im doppelten Sinne: Themen müssen inhaltlich durchdrungen werden und die (technische) Umsetzung in Formate braucht Zeit und Können", konstatierte Johannes Eber.

Auch Anke Pätsch konnte auf Basis ihrer Erfahrung feststellen, dass das Werben für Verbandsthemen in den Weiten des Social Webs am besten über gute Inhalte, die selektiert und redaktionell sorgsam aufbereitet werden, gelingen kann. "Am wichtigsten neben den personellen Ressourcen sind dabei die Vorarbeiten: eine kluge Strategie, das Mitnehmen der Kollegen und flexible interne Abläufe", sagte sie. Darüber hinaus seien kostenpflichtige Hervorhebungen und Anzeigen für Produkte und Aktionen inzwischen leider meist  unumgänglich: "Vor allem wenn eine kritische Masse von Interessierten erreicht werden soll, beispielsweise in der Startphase des Social-Media-Auftritts, kann es lohnen, diese  Möglichkeiten zu nutzen", erläuterte Anke Pätsch.

In der anschließenden Diskussion gingen die Referenten auf die Fragen aus dem Plenum ein. Dabei unterhielten sich die Teilnehmer/innen unter anderem über Faktoren der Erfolgsmessung, die Realisierung von verbandsinternen Abstimmungsprozessen sowie kostenlose Social-Media-Tools für NGOs.

Hinweis für Teilnehmer/innen der Veranstaltung: Die Vortragsfolien von Anke Pätsch können Sie auf Nachfrage per E-Mail (anke.paetsch@stiftungen.org) erhalten.



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