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Public Affairs
30.01.2017

Expertenkreis Public Affairs

Expertenkreis fordert verbindliches Lobbyregister

Bei seinem Treffen am 19.1. in Berlin hat der DPRG Expertenkreis Public Affairs zur Debatte um ein Lobbyregister vorgeschlagen, das EU Transparenzregister als Maßstab für die Entwicklung eines deutschen Lobbyregisters zu nehmen. „Wir fordern ein Lobbyregister in Deutschland, das mit den EU Regularien kompatibel ist“, erklärt Thomas Zimmerling, Mitglied im Bundesvorstand der DPRG und Pate des Expertenkreises.
Die Teilnehmer der jüngsten Expertenkreis-Sitzung diskutierten ein Thesenpapier, das sich mit der Weiterentwicklung des Public Affairs Berufsstandes beschäftigt. Darin wird unter anderem die Notwendigkeitdes Austausches zwischen politischen Entscheidern und Interessenvertretern aus Wirtschaft und Gesellschaft nicht nur in Deutschland sondern auch auf EU Ebene betont.
Zugleich war sich die Runde darin einig, die Professionalisierung des Berufsstands unter anderem durch die Unterstützung der universitären Ausbildung zu fördern. Für die berufliche Praxis sieht der Expertenkreis die einschlägigen Kodizes und ihre Durchsetzung durch die Verbände und den Deutschen Rat für Public Relations als essentiell an, um für Lobbyingaktivitäten klare Rahmenbedingungen zu schaffen.


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