DPRG Meldungen

Verbandskommunikation

Enrico Rennebarth, CCV
Kooperationen mit Institutionen helfen Verbänden dabei, Kräfte zu bündeln.

Joachim Eckert, GdW
Nachwuchskampagnen leben von einer zielgruppengerechten Ansprache.

10.04.2014

AK Verbandskommunikation

Branchennachwuchs gewinnen

Über die Wege mit Kampagnen Nachwuchs für die Branchen zu gewinnen, diskutierten rund 15 Vertreter aus Verbänden in einer vergangenen Veranstaltung des DPRG-Arbeitskreises Verbandskommunikation. Den Einstieg in den Abend gaben Enrico Rennebarth, Referent Politik und Kommunikation, Call Center Verband Deutschland e. V. (CCV), und Joachim Eckert, Referent Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation, Veranstaltungen und Informationstechnologie, Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen e. V. (GdW), und gaben interessente Einblicke in die Projekte ihrer Verbände.

Enrico Rennebarth zeigte auf, dass auch mit kleinen Projekten neue Arbeitnehmer für die Branche gewonnen werden können. "Wichtig ist es, Multiplikatoren anzusprechen und die eigenen Kräfte zu bündeln", machte Rennebarth deutlich. Anhand der Aktion des CCV erklärte der Kommunikationsprofi, dass dabei zum Beispiel Gemeinschaftsprojekte mit staatlichen Einrichtungen wie der regionalen Agentur für Arbeit und der jeweiligen Wirtschaftsförderung  sinnvolle Synergieeffekte erzeugen. "Sie unterstützen bei der Ermittlung von Branchenzahlen, veranstalten eigene Bildungsmessen für die Berufe der Branche und verfügen über eigene Netzwerke, die besonders kleinere Verbände hilfreich unterstützen können", erläuterte Rennebarth.
Mehr Tipps im Vortrag.

Joachim Eckert referierte zur Kampagne des GdW, in der schon seit 2009 nach Auszubildenden für den Beruf Immobilienkaufmann/frau gesucht wird. "Die Motivation zu dieser Kampagne waren die Prognosen über die sinkenden Schülerzahlen in den nächsten Jahren und eine Erhebung der Altersstruktur der Beschäftigen in der Branche", erklärte Eckert. Für die Ansprache der Zielgruppe setze der Verband auf das Internet. Mit einer Kampagnen-Website sowie einer angeschlossene Facebook-Seite erreicht die Wohnungswirtschaft erfolgreich den Nachwuchs. Zur persönlichen Kontaktaufnahme ist der Verband jährlich auf 10 Informationsmessen für Abiturienten vertreten. Doch auch langfristige Projekte sollten hin und wieder auf den Prüfstand gestellt werden. So gab seit Kampagnenbeginn zweimal einen Relaunch, um eine stärkere Absenderkennung zu erreichen: "Durch die Schärfung werden auch Mitnahmeeffekte durch branchenfremde Ausbildungsbetriebe vermieden", konstatierte Eckert.  Der Erfolg der Kampagne aber zeige sich in stetig wachsenden Bewerberzahlen und der steigenden Beliebtheit des Ausbildungsberufs bei Jugendlichen.
Mehr Tipps im Vortrag.

In der anschließenden Diskussionsrunde gingen die Referenten auf die Fragen der Teilnehmer ein. Unter anderem wurde sich über die Herausforderungen bei der internen Kommunikation mit Mitgliedsunternehmen in Zusammenhang mit Nachwuchskampagnen, sowie über die richtige Tonalität bei der Ansprache von Jugendlichen ausgetauscht. Christian H. Schuster (IFK Berlin), Leiter des Arbeitskreises, stellt zusammenfassend fest: "Talentierten und engagierten Branchennachwuchs zu finden stellt Verbände vor eine knifflige Aufgabe. Einen Königsweg gibt es nicht. Jede Branche und jeder Verband hat dabei unterschiedliche Besonderheiten, die berücksichtigt werden müssen.Wichtig ist jedoch für alle: Interesse und Begeisterung müssen bei den Jugendlichen geweckt werden und gleichzeitg Erwartungen realistisch und positiv transportiert werden. Der Nachwuchs muss dort abgeholt werden, wo er sich aufhält: also auch im Social Web."






Vortrag von Enrico Rennebarth "Branchennachwuchs gewinnen" (PDF-Datei)

Vortrag von Joachim Eckert "Klein - Fein - Wohnungswirtschaft" (PDF-Datei)


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